{"product_id":"ibu-ratiopharm-fiebersaft-fur-kinder-2-sirup-100-ml-losung-696266","title":"IBU-ratiopharm Fiebersaft für Kinder 2 % Sirup, 100 ml Lösung","description":"\u003cul class=\"tabs\"\u003e \u003cli class=\"active\"\u003eÜbersicht\u003c\/li\u003e \u003cli\u003eDetails\u003c\/li\u003e \u003cli\u003eInhalt\u003c\/li\u003e \u003c\/ul\u003e \u003cul class=\"tabs-content\"\u003e \u003cli class=\"active\"\u003e \u003cp\u003e\u003c\/p\u003e \u003cul\u003e \u003cli\u003eWirkstoff: Ibuprofen\u003c\/li\u003e \u003cli\u003ebei leichten bis mäßig starken Schmerzen, zur Fiebersenkung und bei entzündlichen Erkrankungen\u003c\/li\u003e \u003cli\u003eLösung zum Einnehmen\u003c\/li\u003e \u003cli\u003eapothekenpflichtiges Arzneimittel\u003c\/li\u003e \u003cli\u003eHersteller: ratiopharm GmbH, Deutschland (Originalprodukt aus Deutschland)\u003c\/li\u003e \u003cli\u003ePZN: 00696266\u003c\/li\u003e \u003c\/ul\u003e \u003cbr\u003e \u003cbr\u003e\u003cbr\u003e \u003cbr\u003e  \u003cbr\u003e Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.\u003cbr\u003e \u003c\/li\u003e \u003cli\u003e \u003cp\u003ePZN: 696266 \u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cb\u003eWichtige Hinweise (Pflichtangaben):\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eIBU-ratiopharm Fiebersaft für Kinder 20 mg\/ml Sirup.\u003c\/b\u003e Wirkstoff: Ibuprofen. Anwendungsgebiete: zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und bei Fieber.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cb\u003eZu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke!\u003c\/b\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eGEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eIBU-ratiopharm Fiebersaft für Kinder 20 mg\/ml Sirup, für Kinder ab 7 kg (6 Monate) bis 29 kg (9 Jahre)\u003cbr\u003eWirkstoff: Ibuprofen\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eLesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschreiben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cul style=\"list-style-type:\" disc list-style-position: outside padding-left:\u003e\n\u003cli\u003eHeben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eFragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eWenn Sie Nebenwirkungen bei Ihrem Kind bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eWenn sich die Beschwerden Ihres Kindes verschlimmern oder nach 3 Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWas in dieser Packungsbeilage steht:\u003cbr\u003e\u003col style=\"list-style-type:\" decimal list-style-position: outside padding-left:\u003e\n\u003cli\u003eWAS IST IBU-RATIOPHARM UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eWAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON IBU-RATIOPHARM BEACHTEN?\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eWIE IST IBU-RATIOPHARM ANZUWENDEN?\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eWELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eWIE IST IBU-RATIOPHARM AUFZUBEWAHREN?\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eINHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ol\u003e\n\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e1. WAS IST IBU-RATIOPHARM UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eIBU-ratiopharm ist ein schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antirheumatikum\/Antiphlogistikum IN SARI). IBU-ratiopharm wird angewendet zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und bei Fieber.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON IBU-RATIOPHARM BEACHTEN?\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eIBU-ratiopharm darf nicht angewendet werden:\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type:\" disc list-style-position: outside padding-left:\u003e\n\u003cli\u003ewenn Ihr Kind allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels ist.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003ewenn Ihr Kind schon einmal auf die Einnahme von Acetylsalicylsäure oder von einem anderen Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzündungen (NSAR) mit Bronchospasmus, Asthmaanfällen, Schwellung der Nasenschleimhaut, Angioödem oder Hautausschlag reagiert hat.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003ebei ungeklärten Blutbildungsstörungen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003ebei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen\/Zwölffingerdarm-Geschwüren (peptische Ulzera) oder Blutungen im Magen-Darm-Bereich (mindestens zwei unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwürbildung oder Blutung).\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003ewenn Ihr Kind schon einmal im Zusammenhang mit der Einnahme von NSAR eine Blutung oder einen Durchbruch (Perforation) im Magen oder Darm hatte.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003ebei einer Gehirnblutung oder einer anderen aktiven Blutung.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003ewenn Ihr Kind unter einer schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörung oder schweren, nicht ausreichend behandelten Herzbeschwerden leidet.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003ewenn Ihr Kind unter einer schweren Herzschwäche (Herzinsuffizienz) leidet.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eschwere Austrocknung (durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme).\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003ewährend der letzten drei Monate einer Schwangerschaft.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWarnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:\u003cbr\u003eBitte sprechen Sie in den folgenden Fällen mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie IBU-ratiopharm anwenden:\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type:\" disc list-style-position: outside padding-left:\u003e\n\u003cli\u003ebei angeborener Blutbildungsstörung (z.B. akute intermittierende Porphyrie).\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003ebei bestimmten Erkrankungen des Immunsystems (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose).\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003ebei Einschränkung der Nieren- oder Leberfunktion.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003ewenn Ihr Kind an Austrocknung leidet (z.B. bei Erbrechen oder Durchfall).\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003ebei Bluthochdruck oder Herzschwäche (Herzinsuffizienz).\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003ewenn Ihr Kind an Allergien (z.B. Hautreaktionen auf andere Mittel, Asthma, Heuschnupfen), Nasenpolypen, chronischen Schwellungen der Nasenschleimhaut oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen leidet - sein Risiko für Überempfindlichkeitsreaktionen ist dann erhöht.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003ekurz nach einer größeren Operation.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eNebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, für die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird. IBU-ratiopharm gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eSicherheit im Magen-Darm-Bereich:\u003cbr\u003eDie gleichzeitige Anwendung von IBU-ratiopharm mit anderen Arzneimitteln aus der Gruppe der NSAR einschließlich selektiven Cyclooxygenase-2-Hemmern sollte vermieden werden.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eÄltere Menschen:\u003cbr\u003eBei älteren Menschen treten bei Anwendung von NSAR häufiger Nebenwirkungen auf, insbesondere Blutungen oder Durchbrüche im Magen- und Darmbereich, die unter Umständen tödlich verlaufen können.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eBlutung, Geschwür und Durchbruch im Magen-Darm-Trakt:\u003cbr\u003eBlutungen, Geschwüre und Durchbrüche im Magen oder Darm, auch mit tödlichem Ausgang, wurden während der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf. Das Risiko für Magen-Darm-Blutungen, -geschwüre oder -durchbrüche ist höher bei steigender NSAR-Dosis, bei Patienten, die schon einmal ein Geschwür hatten, vor allem mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch, und bei älteren Menschen. Sie sollten in diesem Fall die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, ob eine Kombinationsbehandlung mit einem Arzneimittel, das die Magenschleimhaut schützt (z.B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer), für Sie sinnvoll ist. Das gilt auch, wenn Sie gleichzeitig Acetylsalicylsäure in niedriger Dosis oder andere Arzneimittel einnehmen, die das Risiko von Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich erhöhen können. Wenn bei Ihnen schon einmal ein Arzneimittel Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt verursacht hat, sollten Sie - vor allem, wenn Sie schon älter sind - über ungewöhnliche Beschwerden im Bauchraum (vor allem Blutungen im Magen-Darm-Bereich), insbesondere zu Beginn der Behandlung, sofort mit Ihrem Arzt sprechen. Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, z.B. Kortisonpräparate zum Einnehmen, gerinnungshemmende (blutverdünnende) Mittel wie Warfarin, selektive SerotoninWiederaufnahmehemmer oder Thrombozyten-Aggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure. Wenn es während der Behandlung mit IBU-ratiopharm zu Blutungen oder Geschwüren im Magen-Darm-Bereich kommt, muss die Behandlung beendet und ein Arzt aufgesucht werden. NSAR sollten bei Patienten mit Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) in der Vorgeschichte mit Vorsicht angewendet werden, da sich deren Zustand verschlechtern kann (siehe 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?).\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWirkungen auf die Blutgefäße von Herz und Gehirn (kardiovaskuläre und zerebrovaskuläre Wirkungen):\u003cbr\u003eEntzündungshemmende Mittel\/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem geringfügig erhöhten Risiko für einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer (3 Tage).\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eSie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme von IBU-ratiopharm mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie:\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type:\" disc list-style-position: outside padding-left:\u003e\n\u003cli\u003eeine Herzerkrankung, einschließlich Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und Angina (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Füßen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschließlich Mini-Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke, \u0026amp;quotTIA\u0026amp;quot) hatten.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eBluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganfälle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eHautreaktionen:\u003cbr\u003eIm Zusammenhang mit der Behandlung mit IBU-ratiopharm wurden schwerwiegende Hautreaktionen berichtet. Bei Auftreten von Hautausschlag, Läsionen der Schleimhäute, Blasen oder sonstigen Anzeichen einer Allergie sollten Sie die Behandlung mit IBU-ratiopharm einstellen und sich unverzüglich in medizinische Behandlung begeben, da dies die ersten Anzeichen einer sehr schwerwiegenden Hautreaktion sein können (siehe Abschnitt 4). Während einer Windpockeninfektion ist es ratsam, die Anwendung von IBU-ratiopharm zu vermeiden.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWeitere Informationen:\u003cbr\u003eSehr selten wurden schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. ein anaphylaktischer Schock) nach Ibuprofen-Einnahme beobachtet. Die Behandlung muss bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme\/Anwendung von IBU-ratiopharm sofort abgebrochen werden. Die erforderlichen medizinischen Maßnahmen hängen von den aufgetretenen Symptomen ab und müssen durch medizinisches Fachpersonal eingeleitet werden. Ihr Kind sollte während der Behandlung ausreichend trinken, insbesondere wenn es unter Fieber, Durchfall oder Erbrechen leidet. Es besteht ein Risiko für Nierenfunktionsstörungen bei dehydrierten Kindern. Ibuprofen, der Wirkstoff von IBU-ratiopharm kann vorübergehend die Funktion der Blutplättchen (Thrombozytenaggregation) hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsstörungen sollten daher sorgfältig überwacht werden. Bei längerer Anwendung von IBU-ratiopharm ist eine regelmäßige Überwachung der Leberenzyme, der Nierenfunktion und des Blutbildes erforderlich.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eBei längerer Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch höhere Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, vor allem bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zu einer dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen (sog. Analgetika-Nephropathie). NSAR wie Ibuprofen können die Anzeichen von Infektionen und Fieber verschleiern.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eAnwendung von IBU-ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln:\u003cbr\u003eInformieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Ihr Kind andere Arzneimittel einnimmt\/anwendet, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen\/angewendet hat oder beabsichtigt andere Arzneimittel einzunehmen\/anzuwenden.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eIBU-ratiopharm kann andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden. Zum Beispiel:\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type:\" disc list-style-position: outside padding-left:\u003e\n\u003cli\u003eArzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verdünnen\/die Blutgerinnung verhindern, z.B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin).\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eArzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z.B. Captopril, Betablocker wie z.B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z.B. Losartan).\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eEinige andere Arzneimittel können die Behandlung mit IBU-ratiopharm ebenfalls beeinträchtigen oder durch eine solche selbst beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von IBU-ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eVerstärkte Wirkung mit möglicherweise erhöhtem Risiko von Nebenwirkungen:\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type:\" disc list-style-position: outside padding-left:\u003e\n\u003cli\u003eDigoxin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzschwäche und unregelmäßigem Herzschlag), Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie oder neuropathischen Schmerzen), Lithium (Arzneimittel zur Behandlung von bestimmten psychiatrischen Erkrankungen): Die Blutspiegel dieser Wirkstoffe können erhöht sein. Bei korrekter Anwendung (maximal 3 Tage) ist eine Blutspiegelkontrolle in der Regel nicht erforderlich.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eBlutgerinnungshemmer (z.B. Warfarin): Ihre Blutgerinnung sollte kontrolliert werden.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eMethotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen und bestimmten rheumatischen Erkrankungen): Verabreichen Sie IBU-ratiopharm nicht innerhalb von 24 Stunden vor oder nach der Einnahme von Methotrexat. Dies kann zu einer erhöhten Konzentration von Methotrexat und einer Zunahme seiner Nebenwirkungen führen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eAcetylsalicylsäure und andere entzündungshemmende Schmerzmittel (nicht-steroidale Antirheumatika) sowie Glucocorticoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten): Es besteht ein erhöhtes Risiko für Geschwüre und Blutungen im MagenDarm-Bereich.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eBlutplättchen-Aggregationshemmer und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Depression): Es besteht ein erhöhtes Risiko für Blutungen im Magen-Darm-Bereich.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eAbgeschwächte Wirkung:\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type:\" disc list-style-position: outside padding-left:\u003e\n\u003cli\u003eWassertabletten (Diuretika) und Arzneimittel, die den Blutdruck senken (Antihypertensiva). Außerdem besteht möglicherweise auch ein erhöhtes Risiko für die Nieren.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eACE-Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Herzmuskelschwäche und hohem Blutdruck). Außerdem ist das Risiko für das Auftreten einer Nierenfunktionsstörung erhöht.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eAcetylsalicylsäure: Nach gleichzeitiger Einnahme mit Ibuprofen kann die gerinnungshemmende (antithrombotische) Wirkung von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure beeinträchtigt sein.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eAndere mögliche Wechselwirkungen:\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type:\" disc list-style-position: outside padding-left:\u003e\n\u003cli\u003eZidovudin (Arzneimittel zur Behandlung von HIV\/AIDS): Bei HIV-positiven Patienten mit Hämophilie ist das Risiko für Einblutungen in Gelenke (Hämarthrosen) und Blutergüsse erhöht.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eCiclosporin (Arzneimittel zur Unterdrückung der Immunreaktion): Es gibt Hinweise darauf, dass es zu einer Nierenschädigung kommen kann.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eTacrolimus: Wenn die beiden Arzneimittel gleichzeitig verabreicht werden, können Nierenschäden oder eine Überdosierung auftreten.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eKaliumsparende Entwässerungsmittel (bestimmte Diuretika): Die gleichzeitige Anwendung kann zu einer Erhöhung der Kaliumspiegel führen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eSulfonylharnstoffe (Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes): Obwohl Wechselwirkungen zwischen Ibuprofen und Sulfonylharnstoffen, im Unterschied zu anderen NSAR, bisher nicht beschrieben wurden, wird bei gleichzeitiger Anwendung als Vorsichtsmaßnahme eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eProbenecid und Sulfinpyrazon (Arzneimittel zur Behandlung der Gicht): Diese Arzneimittel können die Ausscheidung von Ibuprofen verzögern.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eChinolon-Antibiotika: Es kann ein erhöhtes Risiko für Krampfanfälle bestehen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eVoriconazol und Fluconazol (Antipilzmittel) können zu einer erhöhten Ibuprofen-Exposition führen.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eAnwendung von IBU-ratiopharm zusammen mit Alkohol:\u003cbr\u003eWährend der Behandlung mit IBU-ratiopharm sollte der Konsum von Alkohol vermieden werden.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eSchwangerschaft und Stillzeit:\u003cbr\u003eWenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme\/Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eSchwangerschaft:\u003cbr\u003eWenn während der Anwendung von IBU-ratiopharm eine Schwangerschaft festgestellt wird, muss der Arzt benachrichtigt werden. Sie dürfen IBU-ratiopharm in den ersten 6 Monaten einer Schwangerschaft nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen. Wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind darf IBU-ratiopharm in den letzten 3 Monaten einer Schwangerschaft nicht eingenommen werden.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eStillzeit:\u003cbr\u003eDer Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt sind, ist eine Unterbrechung des Stillens bei kurzfristiger Anwendung der zur Behandlung von leichten bis mittelstarken Schmerzen oder Fieber empfohlenen Dosis im Allgemeinen nicht notwendig.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eVerkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:\u003cbr\u003eDa Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindelgefühl und Sehstörungen bei Behandlung mit IBU-ratiopharm auftreten können, kann in Einzelfällen die Reaktionsfähigkeit sowie die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein. Dies gilt im verstärkten Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eIBU-ratiopharm enthält Glucose, Sucrose, Propylenglycol und Natrium:\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type:\" disc list-style-position: outside padding-left:\u003e\n\u003cli\u003eGlucose\/Sucrose: Bitte verabreichen Sie Ihrem Kind IBU-ratiopharm erst nach Rücksprache Ihrem Arzt, wenn Ihnen bekannt ist, dass Ihr Kind unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leidet.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003ePropylenglycol: Dieses Arzneimittel enthält 3 mg Propylenglykol pro ml Sirup.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eNatrium: Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro ml Sirup, d. h. nahezu \u0026amp;quotnatriumfrei\u0026amp;quot.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e3. WIE IST IBU-RATIOPHARM ANZUWENDEN?\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eDie empfohlene Dosis beträgt:\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003ctable border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\" style=\"border-collapse:\" collapse\u003e\n\u003ctr style=\"Background:\"\u003e\n\u003ctd\u003eKörpergewicht  (Alter)\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003eEinzeldosis\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003eMaximale Tagesdosis\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr style=\"Background:\"\u003e\n\u003ctd\u003e7 kg -9 kg  (Säuglinge 6 - 12 Monate)\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003e2,5 ml  (entsprechend 50 mg Ibuprofen)\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003e10 ml  (entsprechend 200 mg Ibuprofen)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr style=\"Background:\"\u003e\n\u003ctd\u003e10 kg -15 kg (Kinder 1 - 3 Jahre)\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003e5 ml  (entsprechend 100 mg Ibuprofen)\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003e15 ml  (entsprechend 300 mg Ibuprofen)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr style=\"Background:\"\u003e\n\u003ctd\u003e16 kg -19 kg (Kinder 3 - 6 Jahre)\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003e7,5 ml  (entsprechend 150 mg Ibuprofen)\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003e22,5 ml  (entsprechend 450 mg Ibuprofen)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr style=\"Background:\"\u003e\n\u003ctd\u003e20 kg -29 kg (Kinder 6 - 9 Jahre)\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003e10 ml  (entsprechend 200 mg Ibuprofen)\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003e30 ml  (entsprechend 600 mg Ibuprofen)\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/table\u003e\n\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eBei Kindern wird IBU-ratiopharm in Abhängigkeit von Körpergewicht (KG) bzw. Alter dosiert, in der Regel mit 7 bis 10 mg\/kg KG als Einzeldosis, bis maximal 30 mg\/kg KG als Tagesgesamtdosis. Der Abstand zwischen den einzelnen Dosen sollte mindestens 6 Stunden betragen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis. Die Anwendung bei Kindern unter 7 kg (6 Monaten) wird nicht empfohlen.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eBitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von IBU-ratiopharm zu stark oder zu schwach ist.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eArt der Anwendung:\u003cbr\u003eZum Einnehmen. Zur genauen Dosierung liegt der Packung eine Dosierspritze (Applikationsspritze für Zubereitungen zum Einnehmen), bei der der Kolben mit einer Messskala bedruckt ist, bei.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eZur Anwendung gehen Sie bitte folgendermaßen vor:\u003cbr\u003e\u003col style=\"list-style-type:\" decimal list-style-position: outside padding-left:\u003e\n\u003cli\u003eDie Flasche muss vor jedem Gebrauch kräftig geschüttelt werden!\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eÖffnen Sie die Flasche, indem Sie den Verschluss nach unten drücken und ihn gleichzeitig in Pfeilrichtung drehen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eFühren Sie die Spritze so in den Flaschenhals ein, dass sie fest sitzt.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eDrehen Sie die Flasche zum Füllen der Spritze auf den Kopf. Halten Sie die Spritze fest und ziehen Sie den Kolben sachte nach unten, um den Sirup bis zur gewünschten Markierung aufzuziehen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eDrehen Sie die Flasche wieder um und ziehen Sie die Spritze unter vorsichtigem Hin- und Herdrehen aus dem Flaschenhals heraus.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eUm Ihrem Kind das Arzneimittel zu verabreichen, legen Sie das Ende der Spritze in den Mund des Kindes. Drücken Sie mit dem Kolben langsam die Flüssigkeit aus dem Zylinder der Spritze. Gehen Sie dabei langsam vor, um Ihrem Kind das Schlucken der Flüssigkeit zu ermöglichen.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ol\u003e\n\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eSchrauben Sie nach dem Gebrauch den Deckel fest zu, damit der kindersichere Verschluss wieder einrastet. Ziehen Sie die Spritze nach dem Gebrauch auseinander (d.h. nehmen Sie den Kolben aus dem Spritzenzylinder heraus). Spülen Sie die Spritze sorgfältig mit warmem Wasser aus und lassen Sie sie trocknen, damit sie für die Verabreichung der nächsten Dosis bereit ist. Patienten mit empfindlichem Magen wird empfohlen, IBU-ratiopharm während einer Mahlzeit einzunehmen.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eDauer der Anwendung:\u003cbr\u003eNur zur kurzzeitigen Anwendung. Wenn bei Kindern die Einnahme dieses Arzneimittel für mehr als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWenn Sie eine größere Menge von IBU-ratiopharm angewendet haben als Sie sollten:\u003cbr\u003eFalls Sie Ihrem Kind mehr IBU-ratiopharm gegeben haben, als Sie sollten, oder falls Kinder aus Versehen das Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt oder ein Krankenhaus in Ihrer Nähe, um eine Einschätzung des Risikos und Rat zur weiteren Behandlung zu bekommen. Die Symptome können Übelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen (möglicherweise auch mit Blut), Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verwirrung und Augenzittern umfassen. Bei hohen Dosen wurde über Schläfrigkeit, Brustschmerzen, Herzklopfen, Ohnmacht, Krämpfe (vor allem bei Kindern), Schwäche und Schwindelgefühle, Blut im Urin, Frieren und Atemprobleme berichtet. Eine schwere Vergiftung kann auch zu Sehstörungen und (selten) zu Blutdruckabfall und akutem Nierenversagen führen.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWenn Sie die Anwendung von IBU-ratiopharm vergessen haben:\u003cbr\u003eWenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die folgende Aufzählung der unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Ibuprofen, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten. Die Häufigkeitsangaben, die über sehr seltene Meldungen hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung bis zu Tagesdosen von maximal 1200 mg Ibuprofen für orale Darreichungsformen, und 1800 mg für Zäpfchen. Bei den folgenden Nebenwirkungen muss berücksichtigt werden, dass sie überwiegend dosisabhängig und zwischen den einzelnen Menschen (interindividuell) unterschiedlich sind. Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Magen-Darm-Bereich. Geschwüre im Magen und Zwölffingerdarm (peptische Ulzera), Durchbrüche oder Blutungen im Magen-Darm-Trakt, manchmal tödlich verlaufend, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten (siehe 2. unter Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen). Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, ulzerative Stomatitis (Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung), Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn (siehe 2. unter Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen) sind nach der Anwendung berichtet worden. Weniger häufig wurde eine Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis) beobachtet. Arzneimittel wie IBU-ratiopharm sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle (Herzinfarkt) oder Schlaganfälle verbunden.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWenn Sie von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie IBU-ratiopharm nicht weiter ein und suchen Sie Ihren Arzt möglichst umgehend auf:\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type:\" disc list-style-position: outside padding-left:\u003e\n\u003cli\u003eHautausschlag und Juckreiz.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eAsthmaanfall.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eSchwere Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. mit Schwellung von Gesicht, Zunge und Kehlkopf, Verengung der Atemwege, Atemnot, schnellem Herzschlag und Blutdruckabfall, der zu einem lebensbedrohlichen Schock führen kann.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eStörungen der Blutbildung: Die ersten Anzeichen dafür können Fieber, Halsentzündung, oberflächliche wunde Stellen im Mund, grippeartige Symptome, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen sein. Sie sollten in diesem Fall jegliche Selbstmedikation mit Arzneimitteln gegen Schmerzen oder Fieber unterlassen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eExazerbation von Entzündungen im Rahmen von Infektionen (wenn während der Anwendung von IBU-ratiopharm Zeichen einer Infektion auftreten oder schlimmer werden).\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eSehstörungen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eRelativ starke Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl oder schwarze Verfärbung des Stuhls.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eVerringerte Harnausscheidung und Flüssigkeitsansammlung im Körper (Ödeme).\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWeitere mögliche Nebenwirkungen:\u003cbr\u003eHäufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type:\" disc list-style-position: outside padding-left:\u003e\u003cli\u003eMagen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und leichte Blutverluste im Verdauungstrakt, die in Ausnahmefällen zu einer Blutarmut (Anämie) führen können.\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\n\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eGelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type:\" disc list-style-position: outside padding-left:\u003e\n\u003cli\u003eKopfschmerzen, Schwindelgefühl, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eÜberempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag und Juckreiz oder Asthmaanfall (möglicherweise auch mit Abfall des Blutdrucks).\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eSehstörungen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eMagen- oder Darmgeschwüre, unter Umständen mit Blutung und Durchbruch.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eMundschleimhautentzündung mit Geschwürbildung (Stomatitis ulcerosa), Verschlimmerung einer Colitis oder eines Morbus Crohn, Magenschleimhautentzündung.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eSelten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type:\" disc list-style-position: outside padding-left:\u003e\n\u003cli\u003eOhrgeräusche (Tinnitus).\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eSchädigung des Nierengewebes (papilläre Nekrose), vor allem bei Langzeiteinnahme.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eErhöhte Harnsäurespiegel im Blut.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eSehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type:\" disc list-style-position: outside padding-left:\u003e\n\u003cli\u003eVerminderte Urinausscheidung und Flüssigkeitsansammlung im Körper (Ödeme), insbesondere bei Patienten mit hohem Blutdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion. Diese Zeichen können auf eine Nierenerkrankung, manchmal auch Nierenversagen, hindeuten.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eNephrotisches Syndrom (Ansammlung von Flüssigkeit im Körper [Ödeme] und starke Eiweißausscheidung im Harn), entzündliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die von einer akuten Nierenfunktionsstörung begleitet sein kann.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eLeberfunktionsstörung, Schädigung der Leber (vor allem bei Langzeittherapie), Leberversagen, Leberentzündung.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eBlutbildungsstörungen (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose).\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eSchwere Hautreaktionen, wie z.B. Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse\/Lyell-Syndrom), Haarausfall (Alopezie).\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eIn Ausnahmefällen können während einer Windpockeninfektion schwere Hautinfektionen und Komplikationen im Weichteilgewebe auftreten.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eZeichen einer nicht auf einer Infektion beruhenden Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis), wie z.B. starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteife oder Bewusstseinstrübung. Patienten, die schon einmal bestimmte Erkrankungen des Immunsystems hatten (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose), scheinen ein erhöhtes Risiko zu haben.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eVerschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z.B. nekrotisierende Fasziitis) wurden bei gleichzeitigem Gebrauch von bestimmten entzündungshemmenden Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika, zu denen IBU-ratiopharm gehört) beobachtet.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eSchwere Überempfindlichkeitsreaktionen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003ePsychotische Reaktionen, Depressionen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eUnangenehm spürbarer Herzschlag, Herzschwäche, Herzinfarkt.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eHoher Blutdruck.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eEntzündung der Speiseröhre (Ösophagitis), Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), Bildung von membranartigen Verengungen im Darm.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eNicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type:\" disc list-style-position: outside padding-left:\u003e\n\u003cli\u003eEs kann zu einer schweren Hautreaktion, bekannt als DRESS-Syndrom, kommen. Die Symptome von DRESS umfassen Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und eine Zunahme von Eosinophilen (einer Form der weißen Blutkörperchen)\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eBei Behandlungsbeginn ein roter, schuppiger, weit verbreiteter Hautausschlag mit Unebenheiten unter der Haut und von Fieber begleiteten Blasen, die sich in erster Linie auf den Hautfalten, dem Rumpf und den oberen Extremitäten befinden (akutes generalisiertes pustulöses Exanthem). Beenden Sie die Anwendung von IBU-ratiopharm, wenn Sie diese Symptome entwickeln, und begeben Sie sich unverzüglich in medizinische Behandlung (siehe auch Abschnitt 2).\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eMeldung von Nebenwirkungen:\u003cbr\u003eWenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e5. WIE IST IBU-RATIOPHARM AUFZUBEWAHREN?\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eBewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Flasche nach Verwendbar bis angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Die Haltbarkeit nach Anbruch ist 1 Jahr. Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWas IBU-ratiopharm Fiebersaft_für Kinder 20 mg\/ml enthält:\u003cbr\u003eDer Wirkstoff ist Ibuprofen. 1 ml Sirup enthält 20 mg Ibuprofen. Die sonstigen Bestandteile sind: Xanthangummi, Polysorbat 80, Kaliumsorbat (Ph.Eur.), Citronensäure-Monohydrat, SaccharinNatrium, Sucrose, Glucose, Erdbeer-Sahne-Aroma (natürliches Aroma, Propylenglycol, Triacetin), Maisstärke, Natriumchlorid, Macrogol 900.000, Natriumhydrogencarbonat, Salzsäure 25% (zur pH-Wert-Einstellung), Natriumhydroxid (zur pH-Wert-Einstellung), Gereinigtes Wasser.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWie IBU-ratiopharm Fiebersaft_für Kinder 20 mg\/ml aussieht und Inhalt der Packung:\u003cbr\u003eIBU-ratiopharm Fiebersaft für Kinder 20 mg\/ml ist ein weißer bis leicht gelblicher, trüber Sirup. IBU-ratiopharm Fiebersaft für Kinder 20 mg\/ml ist in Packungen mit je 100 ml Sirup erhältlich, eine 5 ml Applikationsspritze für Zubereitungen zum Einnehmen liegt bei.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003ePharmazeutischer Unternehmer:\u003cbr\u003eratiopharm GmbH\u003cbr\u003eGraf-Arco-Straße 3\u003cbr\u003e89079 Ulm\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eHersteller:\u003cbr\u003eMerckle GmbH \u003cbr\u003eLudwig-Merckle-Straße 3\u003cbr\u003e89143 Blaubeuren\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eDiese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Januar 2020.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eQuelle: Angaben der Packungsbeilage\u003cbr\u003eStand: 07\/2020 \u003c\/li\u003e \u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003ePackungsgröße: 100 ml\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eDarreichungsform: Lösung\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eInhaltsstoffe:\u003cbr\u003eIbuprofen\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eInformationen zum Hersteller:\u003cbr\u003eratiopharm GmbH; Graf-Arco-Str. 3, 89079 Ulm, DE; info@ratiopharm.de; www.ratiopharm.de\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eLebensmittelinformationen:\u003cbr\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003c\/li\u003e \u003c\/ul\u003e","brand":"ratiopharm","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":39416541610047,"sku":"J-00696266","price":9.21,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0095\/2238\/0863\/files\/678f37845f08f2327a77a626511b52da.jpg?v=1783676365","url":"https:\/\/apohubealth.com\/products\/ibu-ratiopharm-fiebersaft-fur-kinder-2-sirup-100-ml-losung-696266","provider":"apohealth - Gesundheit aus der Apotheke","version":"1.0","type":"link"}